Der Ausbau von Solaranlagen, die mit Photovoltaik (PV) Strom erzeugen, boomt, sei es auf Hausdächern oder im Rahmen von Agri-PV-Anlagen. Je größer die Anlagen sind, desto rentabler ist der Betrieb. Die Grundidee von "Bürgersolar", der Kurzform von Bürgersolaranlagen, ist es, dass sich mehrere Personen zusammenschließen und gemeinsam eine größere Solaranlage finanzieren. Für diese Anlagen werden in der Regel Flächen benötigt, die Wohnhäuser nicht bieten. Dagegen können auf Wohnanlagen, Bürogebäuden und Gewerbeimmobilien oder ähnlichen Objekten Photovoltaikanlagen kostengünstiger installiert werden. Dabei bieten sich insbesondere Objekte an, die im Eigentum von Gemeinden, Kommunen oder z. B. Vereinen sind.

Die Initiative Bürgerenergie Stadtbergen hat es sich zum Ziel gesetzt, solche Bürgersolaranlagen zu initiieren. Im Augenblick suchen wir geeignete Dachflächen und sind in ersten Gesprächen mit Eigentümern bzw. der Stadtverwaltung.

Gleichzeitig suchen wir Interessent*innen, die sich entweder finanziell an der ersten Anlage beteiligen wollen oder sich darüber hinaus in die Planung und Umsetzung einbringen wollen.

Kontakt am einfachsten per EMail an info(an)buergerenergie-stadtbergen.de

Für die Finanzierung und den Betrieb der Anlagen gibt es verschiedene Modelle, die sich zum einen in der Rechtsform des Zusammenschlusses unterscheiden, zum anderen in der Vermarktung des erzeugten Stromes. Besonders lukrativ ist dabei der Eigenverbrauch, aber auch die Einspeisung ins Netz ist nach wie vor rentabel. Dabei wird angestrebt, dass sich die Anlage nach spätestens 12 Jahren amortisiert hat. Da Solarzellen mehr als 20 Jahre lang zur Stromerzeugung verwendet werden, können sich die Anteilseigner noch lange über Erträge freuen, nachdem das eingesetzte Kapitel bereits zurückgezahlt ist.