Wie gelingt eine wirtschaftliche Erneuerung alter PV-Anlagen?

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Sie gehören zu den Solar-Pionieren und haben eine PV-Anlage, deren EEG-Förderung in den kommenden Jahren ausläuft? Sie möchten bereits vorzeitig die knappe Dachfläche durch effizientere Module und bessere Wechselrichter wirtschaftlicher nutzen? Sie möchten die noch bis Ende 2026 laufende EU-Beihilfe-Regelung für Neuanlagen nutzen und von den aktuell (noch) niedrigen Modulpreisen profitieren? Dann hätten Sie folgende Optionen:
  1. Repowering der Altanlage mit neuen Modulen. Gesamtleistung kWp gleich oder kleiner, zwecks Erhalt der bestehenden EEG-Vergütung, Weiterbetrieb an bisherigen Wechselrichtern.
  2. Auf freigewordener Dachfläche eine Neu-Anlage platzieren – übergangsweise für 100% Verkauf oder Überschussbetrieb (je nach Baujahr der Altanlage). EEG-Vergütung solange Bj. in 2026.
    Die Größe des Hybrid-WRs bereits jetzt auslegen für späteren gemeinsamen Betrieb von Neu- und Repowering-Anlage.
  3. EEG-Auslauf der Altanlage diese auf den WR der Neu-Anlage klemmen und insgesamt auf PV-Überschussbetrieb umstellen. Vergütungen werden saldiert.
  4. Ggfs. Haus-Speicher oder E-Auto-Speicher ergänzen.


Ein Modulvergleich zeigt: 1,68-fachen Leistungszuwachs bei gleicher Fläche.

Damit erhöhen Sie auf begrenzter „Ernte“- / Dachfläche den wirtschaftlichen Nutzen und Ihre Autarkie. Sie sind bestens vorbereitet, zukünftige leistungsstärkere Verbraucher mit kostenlosem Sonnenstrom zu versorgen.

Bis bald : )
Jürgen Umlauft

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